Urlaub mit Kind und Hund – richtige Planung
Der Hund ist mehr als ein Haustier. Er ist ein treuer Begleiter über Jahre, ein Gefährte auf der stürmischen See des Lebens. Er ist ein Familienmitglied, dass – wenngleich er bestenfalls nicht mit am Tisch sitzt – doch teilnimmt am Alltag. Vor allem für Kinder ist er Freund, Tröster und Zuhörer gleichermaßen. Verständlich, dass Hundehalter und deren Nachwuchs nicht ausgerechnet in der schönsten Zeit des Jahres, im Urlaub, auf den Familienhund verzichten wollen.
Nachwuchs und Vierbeiner oft nur geduldet
Leider ist es aber gar nicht so einfach, dass richtige Angebot zu finden. Denn, wer mit Kind und Hund in den Urlaub fahren will, steht vor so manchen Schwierigkeiten. In vielen Hotels und Ferienanlagen sind Hunde – und oft leider auch die Kinder – mehr geduldet, als erwünscht. Deshalb ist es im Vorfeld wichtig, sich umfangreich zu informieren. Sonst erlebt man statt Urlaubsvergnügen, Reisestress. Unausgeglichene Kinder, Hunde, die sich nicht artgerecht bewegen können, verleiden nicht nur Kind und Hund, sondern auch Eltern und Herrchen den Freizeitspaß.
Wichtige Fragen vor Reiseantritt klären
Vor der Buchung einer Reise sollte man deshalb einige Punkte klären. So ist es für die Kinder z. B. wichtig, dass es Freizeitangebote gibt, die je nach Alter betreut werden oder aber – für ältere Kinder – selbstständig erreichbar sind. Spielmöglichkeiten auch bei schlechtem Wetter sollten vor Ort angeboten werden. Wichtig ist, dass der Nachwuchs sich frei bewegen kann. Kleiderordnungen im Speisesaal, Sterneküche und Spa-Angebote machen meist nur den Eltern Spaß, langweilen aber die lieben Kleinen nur. Und der Hund im Saunabereich kommt auch nicht gut an. Generell hat der Hund in Luxushotels nur selten Freude und Freunde. Ob Dackel oder Schäferhund: Im Sinne des Familienvierbeiners sollte man folgende Punkte vor Reiseantritt klären:
Auf welchem Weg reist man an? Auto, Flugzeug, Bahn?
Benötigt das Tier am Urlaubsort bestimmte Impfungen, gibt es Einreisebestimmungen für Haustiere?
Am Urlaubsort selbst:
Darf der Hund mit auf das Zimmer respektive mit in die Ferienwohnung oder gar in den Speisesaal?
Gibt es einen Bereich, in dem der Hund seine Geschäfte erledigen kann? Nichts ist unbefriedigender, als ein nahegelegener Strand auf dem Hundeverbot herrscht.
Ist ein Tierarzt in der Nähe?
Kann man vor Ort Tiernahrung besorgen?
Gibt es Freizeitmöglichkeiten wie z. B. Wanderrouten für die ganze Familie?
Wer die Bedürfnisse der zwei- und vierbeinigen Familienmitglieder beachtet, wird im Familienverbund sicher einen Urlaub der Extraklasse erleben – auch ohne Haute Cuisine und Galaabend.
